Kurz-Konzept

Kurz-Konzept der Diabetes-Kompetenz-Freizeiten

Die Freizeit  ist für Kinder mit Typ 1 Diabetes von 2 - 14 Jahren mit je einem Erziehungsberechtigten und den Geschwisterkindern. 

Sowie auch für Kinder mit Adipositas von 8-16 Jahren (nur in Ausnahmenfällen mit Erziehungsberechtigten)

 

Wir verpflegen uns selber und gesunde Ernährung steht bei uns an erster Stelle!  

Wenig bekannt ist das übergewichtige Typ-1-Diabetiker einen „Doppeldiabetes“ entwickeln können.

Die Folgen sind schwankende Blutzuckerwerte und ein steigender Insulinbedarf.

Hier hilft nur: Gewicht reduzieren und sich mehr bewegen, damit die Insulinresistenz durchbrochen wird und sich die Insulinempfindlichkeit wieder verbessert. Oder, noch besser: es gar nicht so weit kommen lassen.

                                 

Jeden Tag frisch und gesund zu kochen wird kaum noch umgesetzt. Die Erziehungsberechtigten und die Kinder werden individuell jeden Tag bei der Küchenarbeit mit einbezogen. Wir geben nur die Anregungen umsetzten müssen es die Erziehungsberechtigten!

z.B: statt Zucker oder Süßstoffe einfach mal Stevia, oder Erythrit auszuprobieren. Limonade, Konfitüre-Nutella, Brot-Brötchen auch mal selber zu machen und das ohne Zusatzstoffe!

Die Freizeit ist offen für alle Bundesländer und findet auf Gut Ankelohe in Niedersachsen statt.

Die Firma Abbott unterstützt uns mit Libre Lesegräten und Sensoren zum Probetragen.

Beraten und betreut werden die Teilnehmer von 4-6 Typ 1 Diabetikern (als Fachmann/Frau in eigener Sache), einem Psychologen, zwei Diabetes-Beratern und einer Köchin die sich mit Unterstützung der Erziehungsberechtigten um eine gesunde und ausgewogene Ernährung kümmert.

Unter den verschiedensten Aktivitäten werden regelmäßige BLZ Kontrollen durchgeführt, so können die Kids (je nach Alter und Entwicklung) lernen sich selbst auszuprobieren!  Für den Familiären Zusammenhalt werden bei allen Aktivitäten auch die Geschwisterkinder immer mit einbezogen. Für die Erziehungsberechtigten gibt es unter anderem auch noch Workshops zur Gesunden ausgewogenen Ernährung, zur individuellen Therapieführung Ihrer Kinder und zur Stärkung der Selbsthilfe.

Das Ziel wäre.. dass die Erziehungsberechtigten lernen, Ihre Kinder (individuell je nach Gewicht und Krankheitsbild) gesund und ausgewogen zu ernähren, Ihnen mehr zu vertrauen und zuzutrauen. 

Zur "Stärkung der Selbsthilfe" werden auch die Betreuer geschult und bekommen  ein Zertifikat über die erworbenen Kompetenzen. "Die starken helfen den schwachen"

 

Mehr Anerkennung der Diabetes-Selbsthilfe wäre ein Anfang!

Sofort nach der Diagnosestellung sollten Haus-Fachärzte-Therapeuten-Sozial-Dienst-Diabetesteam oder Pflegepersonal die Erziehungsberechtigten an eine SHG vermitteln, oder gezielt (Eltern die die Therapie Ihres Kindes beherrschen) zu motivieren eine SHG zu gründen.

Die Versorgung von Diabetes-Kindern ist gefährdet

Durch viel zu viel Bürokratie haben Ärzte kaum noch Zeit für Ihre Patienten und das Fach oder Pflegepersonal ist total überlastet. Dadurch entsteht Oberflächlichkeit und es passieren Fehler!

Eine Funktionierende Diabetes-Selbsthilfe in jeder Ambulanz oder Schwerpunkt-Praxis würde Ärzte und Diabetes-Teams nachhaltig entlasten!

Die Diabetes-Selbsthilfe sollte mit ins DMP  und auch schon im Medizinstudium ein fester Bestandteil sein! Nur so kann man die Kooperation mit der Ärzteschaft vereinfachen die sonst kaum möglich ist!

Pflegepersonal der Krankenhäuser, Angestellte von Arztpraxen und GKV sollten die Angebote der Selbsthilfe vor Ort kennen und die Flyer der SHGs persönlich und vorab mit ein paar Infos weitergeben. Auch ARGE, GKV, Rentenleistungsträger und Sozialamt könnten Erwerbsgeminderte, an die für jeden passende SHG verweisen, um sich helfen zu lassen, oder später aktiv mitzuwirken.

Infos: Gudrun John 02388 – 307 257 oder 0175 – 5511 588     chronisch_krank@t-online.de